Kittenkaufinfo

Bitte beachten Sie vor dem Kauf einer RAGDOLL folgendes :

- Sind Sie oder eines Ihrer Familienenmitglieder allergisch gegen Katzenhaare

- Wohnen Sie in Miete, ist der Vermieter mit einer Katzenhaltung einverstanden

- Wer versorgt Ihre Katze bei längerer Abwesenheit ( beruflich , Krankheit, Urlaub )

- Haben Sie den täglichen Zeitaufwand in Ihren Tagesplan bedacht für die Fütterung, Hygiene, Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten, sowie Spielen mit der Katze

- Sind Sie bereit Ihre Katze ca. 15 - 20 Jahre lang zu versorgen (Futterkosten, Impfungen , Spielsachen )

- Können Sie damit leben, dass die Katze Spuren von Haaren an Ihren Kleidungen, Möbel, Boden , sowie auch Spurren von Katzenstreu in Ihrer Wohnung hinterläßt )

- Sind Sie bereit Ihre Wohnung katzengerecht und sicher zu gestalten(Kratzbäume, Liegeplätze, abgesicherte Fenster und Türen mit Katzennetz)

- Haben Sie auch Verständnis wenn eines Ihrer Lieblingsstücke zu Bruche geht, da Katzen sehr neugierig sind und die ganze Wohnung erkunden

- Ist es Ihnen räumlich und finanziell möglich zwei Katzen zu halten, da eine Ragdoll sehr gesellig ist und gerne einen Artgenossen an seiner Seite zum Spielen, Fellpflege, Jagen und Kuscheln hat. Sind Sie länger ausser Haus, kommt erst gar keine Langeweile auf

GRUNDAUSSTATTUNG FÜR IHRE KATZE

- Transportkorb mit Kuscheldecke

- Katzentoilette, Schaufel, Katzenstreu

- Kratzbaum, Kuschelbettchen, Spielsachen

- 3 Futternäpfe für Trockenfutter, Naßfutter und Wasser

- Bürste oder Kamm für die Fellpflege

 

Wenn Sie die oben aufgelisteten Anforderungen erfüllen können, dann herzlichen Glückwunsch zu einer RAGDOLL, Sie werden einen Begleiter für Ihr Leben haben der Ihnen sehr viel Freude bereitet.

 

Müssen Rassekatzen eigentlich so teuer sein?

Eine Information des 1. Deutschen Edelkatzenzüchter Verbands e.V.
www.dekzv.de ( FIFE)

Diese Frage mag sich vielen Katzenliebhabern stellen, die sich zum Kauf einer Rassekatze entschließen.

Inspiriert durch den Besuch einer Rassekatzen-Ausstellung oder durch einen Artikel in einer Katzenzeitschrift, kommt bei vielen der Wunsch auf, auch eines dieser schönen Tiere zu besitzen. Eifrig werden die Kleinanzeigen im Tiermarkt oder in gängigen Katzenzeitschriften gewälzt oder es wird bei einem Verband direkt nach Jungtieren angefragt.

Schnell können sich Unmut und Enttäuschung breit machen angesichts der, so scheint es, horrenden Preisvorstellungen der Züchter. Und so mancher wird sich fragen, wieso er viele hundert EURO für ein sogenanntes Liebhabertier hinlegen soll, wo er doch weder züchten noch ausstellen will und der Stammbaum letztendlich in der Ablage verstauben wird. Schnell ist man sich einig, dass Züchter wohl unheimlich geldgierig sein müssen und sich an ihren Jungtieren eine goldene Nase verdienen. Aber zum Glück gibt es da ja auch noch zahlreiche "Züchter", die ihre Tiere zu Niedrigpreisen unter die Leute bringen. Deren Tiere haben auch einen Stammbaum, kosten aber oft nur halb so viel wie die Katzen eines unserem Verband angeschlossenen Züchters.

Was steckt hinter solchen eklatanten Preisunterschieden?

Eine artgerechte Haltung und Aufzucht von Tieren hat ihren Preis. Daher muss bei Billigangeboten grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass Schleuderpreise nur möglich sind, weil Elterntiere wie Welpen sie teuer mit ihrer physischen und psychischen Gesundheit bezahlen.

Bei diesen bedauernswerten Tieren handelt es sich oft um "Produkte" aus Massenzuchten, die einzig Vermehrung und Verkauf zum Ziel haben. Die Muttertiere werden durch zu frühe und viel zu häufige Bedeckung schamlos ausgebeutet, bis sie geschwächt und ausgemergelt sterben, bei der Verpaarung der Elterntiere finden Gesundheit, Qualität und Charakter keine Beachtung und von einer medizinischen Grundversorgung der Tiere kann nicht ausgegangen werden. Sie käme zu teuer. Darüber hinaus werden die Welpen oft viel zu früh (vor der 13. Lebenswoche) abgegeben - so kann das Muttertier gleich wieder gedeckt werden. Dass Jungtiere, die unter solchen Umständen gezeugt und aufgezogen werden, meist krank und schwach sind, kann sich selbst ein Laie denken.

Falls das Kleine die ersten Wochen bei seinem neuen Besitzer überlebt, kommen auf diesen oft horrende Tierarztkosten zu, die den Betrag, den ein Züchter unseres Verbandes für eines seiner Jungtiere verlangt hätte, bei weitem übersteigen. Unter Umständen werden solche Tiere nie ganz gesund, was nicht nur teuer ist, sondern auch viel Kummer für den einzelnen bedeutet.

Alle Züchter, die einen Verein angehören ( TICA, FIFE, CFA ) unterliegen den Zuchtrichtlinien, die eng am Tierschutzgesetz ausgerichtet sind. Sie regeln ebenso das Mindestalter für die Erstdeckung des Muttertieres und die Häufigkeit der zugelassenen Deckungen, wie die medizinische Versorgung (Impfungen, Wurmkuren) und das frühestmögliche Abgabealter der Jungtiere. Hierdurch sind optimale Bedingungen gewährleistet, aus denen gesunde und psychisch stabile Tiere hervorgehen.

Spätestens an dieser Stelle müsste klar sein, dass ein artgerechter und verantwortungsvoller Umgang mit Tieren seinen Preis hat. Verlangt einer unserer Züchter nun einige hundert EURO für sein Jungtier, so hat er mit diesem Betrag oft nur knapp die Kosten gedeckt, die er bisher für das kleine Kätzchen hat aufbringen müssen: Angefangen bei den Deckkatergebühren, über die medizinische Versorgung von Muttertier und Kleinen, bis hin zum qualitativ hochstehenden Futter, das eine optimale Grundversorgung gewährleistet. Krankheiten nicht mitgerechnet, vor denen auch ein noch so verantwortungsbewusster Züchter nicht gefeit ist. Ein Geschäft ist mit dem Verkauf der Tiere daher kaum zu machen!

Werden Jungtiere zu auffallend günstigen Preisen angeboten, so ist davon auszugehen, dass dies nur möglich ist, indem ihre körperlichen und seelischen Bedürfnisse grob missachtet wurden.

Nur wer billig produziert, kann auch billig verkaufen!

Den Preis zahlen in erster Linie die Tiere! Aber auch die neuen Besitzer kommen in den seltensten Fällen preisgünstig davon. Die einzigen, diezufrieden aus dem Geschäft hervorgehen, sind skrupellose Geschäftemacher, die durch den Verkauf nicht nur profitierten, sondern auch Platz für neue Ware geschaffen haben.

 Die Schnäppchenkatze !!!

Geiz ist geil, aber nicht bei Tieren !!!

 

Warum braucht die Katze einen Stammbaum !!!

Warum haben Sie einen Personalausweis !!! Antwort, um sich ausweisen zu können woher Sie kommen.

Der Stammbaum der Katze ist das Ausweispapier / Dokument / Ahnentafel um die Herkunft der Katze, sowie Ihre Vorfahren nach folgen zu können aus welcher Linie die Katze stammt. Der Stammbaum gewährt Einsicht über die Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und viele Generationen davor.

Ohne Stammbaum haben Sie nichts in der Hand von wo Ihne Katze abstammt. Es kann dann durch aus sein, dass die Geschwister Bruder und Schwester, Mutter und Sohn, Tochter und Vater mehrere Generationen miteinander und untereinander verpaart wurden, was man auch als INNZUCHT bezeichnet. Das Risiko ist sehr hoch, dass das Kitten dadurch unerwünschte Erbkrankheiten und Erbdefekte vererbt bekommen.

Ein verantwortungsvoller und seriöser Züchter wird mit Sicherheit die Bestimmungen seines Vereines beachten und nur Katzen mit Stammbaum verkaufen.